Zwischen Ost und West
Wo sich die Kontinente treffen, liegen auch Naturschönheit und Kulturreichtum nah beieinander. In diesen türkischen Regionen treten Radfahrende gerne in die Pedale.

Wo sich die Kontinente treffen, liegen auch Naturschönheit und Kulturreichtum nah beieinander. In diesen türkischen Regionen treten Radfahrende gerne in die Pedale.

Metropolen durchqueren, Berggipfel erreichen oder Küstenpromenaden geniessen: Was sich in dieser Destination für FussgängerInnen anbietet, bringt Velofans erst recht ins Schwärmen. Das Land zwischen Europa und Asien umfasst schliesslich ein weites Routennetz – und zahlreiche Highlights direkt am Wegesrand.
Natürlich ist das Taurusgebirge mit seinen dichten Zedern- und Kiefernwäldern ein Paradies für MountainbikerInnen. Doch zu seinen Füssen liegt mit der Mittelmeer-Stadt Kemer ein Ort, der sich auch für Strassentouren eignet. Der Küste entlang können RadfahrerInnen beispielsweise Beldibi anpeilen, wo eine Höhle von der tausendjährigen Geschichte einstiger Jäger und Sammler zeugt. Wer dagegen knackige Aufstiege bevorzugt, nimmt von Kemer aus die über 700 Höhenmeter zum Gipfel des Olympos unter die Reifen.
Feenkamine, Höhlenwohnungen, versteckte Kirchen: Das von tiefen Tälern durchzogene Kappadokien präsentiert sich als UNESCO-Weltkulturerbe, das ebenfalls bestens für BikerInnen erschlossen ist. Als Ausgangspunkt eignet sich etwa Ürgüp. Von hier aus können auf einer kleinen Runde die umliegenden Obstgärten und Weinberge entdeckt werden. Etwas länger ist die 36 Kilometer lange Tour nach Ortahisar und zurück. Nach dem Start am Damsa-Fluss erreicht man bald einmal eindrückliche Bauwerke der türkischen Seldschuken-Architektur.

Auch die grösste türkische Stadt lädt zum munteren Tanz auf dem Sattel ein. Istanbul ist nämlich ein Schmelztiegel der Kulturen, der sich auf zwei Rädern bestens durchstreifen lässt. So können BesucherInnen zum Beispiel die historische Halbinsel erkunden und dabei eine Vielzahl an Denkmälern bestaunen. An der Meerenge des Bosporus bewegt man sich entweder auf der europäischen Seite oder am asiatischen Ufer an Holzvillen und Judasbäumen entlang. Wer gerne etwas länger unterwegs ist, unternimmt derweil einen Tagesausflug zu den Prinzeninseln.
